Zusammengestellt vom Ortsheimatpfleger Arnold Plesse.
Bearbeitungsstand: 20.04.2009
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Lunekring-Gründung

De Plattdütsche Lune-Kring

Am Sonntag, 14. November 1976 trafen sich im Haus Köser in der Schulstraße eine Reihe von Heimatfreunden. Sie nannten sich "De Plattdütsche Lune-Kring". Am 25. August 1977 erläuterte Marie Grab in der Nordsee-Zeitung, was es denn mit dem Club auf sich hätte.

Wat is dat denn nu förn Club? So mag woll männig een denken. Weet nix dor mit antofang'n. Dorum will ik jo dat nu mal son bäten voklokfideln.
Wat wi makt, is keen "Blödsinn" odder 'n "Dummen Plattdütschen Club", so wie ik dat hier un dor in'n Dorp to hörn krieg.
Up Wunsch von Fro Köser, de hier een olt Strohdakhus afreten un neet woller upbot het, dat wör 1974, köm da Kram ingang'n. Se wull gern Tradition in ehr Hus holn. Un so het het se mi beupdraagt, sowat toweg to bring'n. Dat hat mi riesig freut. "Dat erste, wat to Tradition hört, is Plattdütsch", heff ik seggt. Un se stimm mi to. So heff ik mi denn up de Socken maakt un heff mi Interessenten tohop socht. Dur man bloß een poar Dag, do har ik all 'n Reeg begeisterte Lüd tosam. Dat is man so een losen Club, ohne Vereinsmeierei. Kosten deit dat nix.
Unse Kamin-Obende, de wi siet den 7. Februar alle veertein Dag afholt, findt jummer in dat Flett statt. De Gespräche dreiht sik besonners um Heimatgeschichte ut use Umgebung: de ehemalige Börde Beverst. Neben Aadelssitze un Karkengeschichten snakt wi uk öwer eenzelne Hoffgeschichten ut use Dorp, sowiet as wi dat ut ole Urkunden faststellen künnt. Uk öwer de eenzelnen Dörper künnt se väl votelln: Wie de Namen entstahn sünd, wanner se toerst beurkundt sünd un väles aannere.
Männig een wunnert sik, dat sine Aahnen hier all inn sosteinsten Joahrhunnert beurkundt sünd un wi se hier domols levt hett. Alle Vördräge ward upschreben un kopiert. So kummt denn een ganze Heimatchronik tosam, de ok noch mit allerlei BiIler bestückt is. Wi kiekt us uk buten um. So hefft vi kortens acht charakteristische Hügelgräber upsocht, de all in de Westerbeverste Feldmark to finnen sünd. Bi all us Arbeit gift dat owers uk Spaß bi us. Wi läst lustige plattdütsdte Döntjes vör, nich ut irgendeen Book, nä, dat sünd all wohre Geschichten, de irgendwann in use Tied, tu us Leven, hier rund um uns to possiert sünd. Uk dat is Heimatgeschichte.
Un denn singt wi plattdütsche Leeder. Un dat geiht so got, dat een rund um sik to lutor blitzende Ogen süht. Un wo fein geiht dat bi dat Plattdütsch-Sing'n! Is rein, as harn se nie nich anners sungn. Is ne helle Freid, dat antohörn, besonners von de, de dor meent, se künnt keen plattdütsch Wort rutkrieg'n. So künnt wi ohne väl "Musik" de Hemmungen gegen dat Plattdütsch afboon.
Un nu gröt ik jo all düchtig in'n Naam von den "Plattdütschen Lune-Kring".
Marie Grab

1977 wurden Unterschriften gegen Baumaßnahmen in einer ehemaligen Sandentnahmekuhle (Bösch) in Freschluneberg gesammelt. Nach einem Baustopp wurden Renaturierungsauflagen vorgeschrieben. Heute befindet sich dieses Feuchtbiotop im Besitz des NABU.
Köserhaus/Richtkranz

Dachdecken mit Reith


"Reith für Großbauernhaus kommt vom Plattensee"

so titelte die Nordsee-Zeitung in einem Bericht (Datum ist nicht erhalten). Bauherrin Marion Köser, Architekt, Baufirmen und Arbeiter feierten Richtfest. In der Diele war ein "Speisesaal" auf Böcken und mit weißer Decke improvisiert worden.

Zur 1125 Jahr-Feier berichtete die Nordsee-Zeitung am 2.9.1985 genauer über das Haus:
Würdevoll erhebt sich das alte Niedersachsenhaus gegenüber der Schule in Lunestedt. Der ehemalige Hof von Hinrich und Anna Heins ist 1730 erbaut worden. "Anno 1730" ist heute noch auf dem guterhaltenen Torbogen zu lesen.
Den Lunestedtern und vielen Wochenendausflüglern bekannt ist dieses Haus durch seine heutige Bedeutung als kleines Heimatmuseum und Treffpunkt für Mitglieder des "Lunekring". Die heutige Besitzerin Marion Köser hat das Anwesen vor elf Jahren von Grund auf renovieren lassen. Der hintere Teil ist als Wohnbereich hergerichtet worden, im vorderen Teil ist die Diele Ort für Ausstellungstücke aus der ländlichen Umgebung.

Viele alte Werkzeuge und Maschinen sind liebevoll hergerichtet und beschriftet. "Als ich hier einzog, hatte ich den Gedanken, das Gebäude nicht nur als Wohnhaus zu benutzen. 1976 entwickelte sich dann die Idee, hier dieses kleine Museum zu gestalten", erzählt Marion Köser. Im selben Jahr entstand auch der "Lunekring". Mit der Heimatdichterin Marie Grab gemeinsam beschlossen etwa 20 jüngere und ältere Lunestedter, alte Sitten und Gebräuche wiederaufleben zu lassen und Sprache, Bilder und Gegenstände aus der Geschichte zu erhalten. "Ich wollte auch was für die Gegend tun, in der ich wohne. Da kam mir die Idee mit dem "Lunekring" sehr gelegen. Es fanden sich auch schnell interessierte Menschen, mit denen die Arbeit sehr viel Spaß macht", beschreibt Marion Köser ihre Vorstellungen.


Offenes Haus hat Tradition

Marion Köser läßt Lunestedter an ihrem Traum vom Landleben teilhaben

war der Artikel der NZ am 28. Mai 1994 überschrieben, in dem Marion Köser, ihr Haus und der Lunekring rückblickend dargesellt wurden.

"Ein altes Bauernhaus im Schatten hoher Bäume, umgeben von einem großen Garten und Wiesen", so wird der Kösersche Traum vom Ruhesitz im Alter beschrieben. "Auf dem 400 Quadratmeter großen Dachboden ihres Hauses ist die Lunestedter Heimatstube untergebracht. Von einem Schlafzimmer über die gute Stube bis hin zur Küche und kleinen Werkstätten sind alle Lebensbereiche vertreten, die dem Betrachter einen Einblick in den dörflichen Alltag bis vor 100 Jahren geben."
Über Kösers Angehörige wird verraten: "Ein offenes Haus für Gäste zu haben, hat bei den Kösers, einer alte Hamburger Kaufmannsfamilie, Tradition. Wie es sich für echte Hanseaten gehört, sind sie Fremden gegenüber aufgeschlossen. "Meine Mutter ist Dänin, meine Großmutter war Engländerin, und meine Schwägerin ist Französin", beschreibt die 67-Jährige internationale Familienbande. Sie selbst lebte während des Krieges in England und Kanada. In Dänemark absolvierte sie als junge Frau eine Ausbildung in der Landwirtschaft. 1952 kam sie nach Bremerhaven. Bis zu ihrem Ruhestand 1993 leitete sie dort den väterlichen Fischimport und -großhandel.
Der Wunsch, auf dem Land zu leben, ließ Marion Köser über die Jahre nicht los. 1972 wurde sie durch eine Anzeige auf das alte Bauernhaus in Lunestedt aufmerksam, das alle ihre Ansprüche erfüllte." Das Gebäude war total marode und musste völlig erneuert werden. Erst 1975 kam der Tag, an dem Köser in ihr neues "altes" Haus einziehen konnte. Sie sagte sich: "Ich lebe in einem großen Haus, das kann ich auch zum Nutzen anderer verwenden." Zusammen mit der Heimatpflegerin Marie Grab gründete sie 1976 den Lunekring, einen Arbeitskreis, der sich alle 14 Tage traf.

"Der Beverstedter Ortsheimatpfleger Hans Mindermann erzählte uns was von den anderen Orten", erinnert sich Tilly Müller, die dem Lunekring von Anfang an zugehörte. "Wir erfuhren, woher die Namen Stubben, Elfershude und Stemmermühlen kommen - er hat uns die Umgebung so richtig nahe gebracht." Zuerst trafen sich die Mitglieder, um die Geschichte aufzuarbeiten, später begannen sie mit der Zusammenstellung alter Gegenstände. Heute kann man eine beachtliche Sammlung im Haus betrachten. Auf dem Heuboden sind sogar historische Räume zu besichtigen. Eine Küche und die "gute Stube", das Gesindezimmer und als Schmuckstück ein alter Klassenraum mit Schulbänken und Katheder laden zum längeren Verweilen ein. In der gleichen Art sollen demnächst Werkstätten entstehen, wie eine Imkerei oder eine Schmiede. Sobald alle Geräte herbeigeschafft worden sind, soll mit der Arbeit begonnen werden.

Neben der ständigen Geschichtsaufarbeitung und der Restaurierung der Möbel gestaltet der "Lunekring" Feste und Veranstaltungen zu unterschiedlichen Anlässen. Bei den "Tagen der offenen Tür" sind Besucher zum Butterkuchenessen eingeladen, bei Kinderfesten wird mit den kleinen Gästen gebastelt, und für Weihnachten ist ein Weihnachtsmarkt geplant.
Vieles von den geplanten Vorhaben konnte verwirklicht werden. Die Vorgeschichtshügel rund um Lunestedt wurden besichtigt. Das Debstedter Heimatmuseum wurde besucht, plattdeutscher Humor wurde vorgetragen und gesungen. 1981 wurden plattdeutsche Redensarten in einem kleinen Heft gesammelt. Auf den Dorfgemeinschaftsfesten machte der Lunekring immer mit. "Kring-Heimatkundler sind überall gern gesehen" schrieb die NZ schon im Dezember 1977: in Beverstedter-Mühlen, Altluneberg, Oese, Stemmermühlen oder Poggemühlen (bei Basdahl). Schulrat Heinrich Egon Hansen "vertellte up Platt" (April 78) von Martin Börsmann, der 1851 in Elfershude geboren wurde. Kreisbaumeister Stürtz berichtete über die Entstehung und Geschichte der Moore (Juli 78).
Am 1. Oktober 1978 packten die Lunekring-Mitglieder neben der Volksbank in Lunestedt zu. Tischlermeister Hermann Kück hatte mit anderen zusammen einen "rustikalen Schaukasten" erstellt, der im Angesicht von Bürgermeister, Gemeinderat, Leiter der Volksbank und des Beverstedter Ortsheimatpflegers gerichtet wurde. "Schwierig war die Beschaffung des geeigneten Reets und der Heide für den First.
Marie Grab hatte zur Feier des Tages ein Gedicht verfasst:

De Platz hier is doch ideol,
Dat dankt die Kring jo allemol!
Us' Discher hett dat Wark erstellt,
Bruk Farben, Eekenholt und Geld.
Dat Reith, dat köm von'n Weserstrand,
Dat nöhm die Decker in de Hand.
Veel Möh un Arbeit seet dor in,
Doch hatt dat Ganze ook sin Sinn:
Nu gifft dat achter Glas to lesen,
Wat ins in ole Tieden wesen!

Doch erstmol stünn wi vo den Plon:
Wie schull dat Ganze vör sik gahn?
Do kippen wi us' Spordös um,
Dor klimper dat man sacht in rum!
"Do geht dat nich, wie kaamt wi hen?
Wir brukt noch väle dusend Penn!"

Denn sünd wi hen na'n Vorsteher gahn:
"Kiek ins, wat meenst von usen Plo?!!
Is dat nich wat för us' Gemeen?"
Bald fulln die Groschens Steen up Steen.
De Volksbank leet sik uk nich lumpen.
So bruken wi uns nix to pumpen!

Voständnis un Entgegenkaam,
Lett Minschenwark in allns bestahn.
Drum dankt de Kring jo allesamt,
De hulpen hefft mit Geld un Hand!

Marie Grab dichtete bis zu ihrem Tode im Januar 1982 häufig Zeilen für den Lunekring. Sie schrieb auch die Berichte für die Nordsee-Zeitung. Zur Enthüllung des nächsten reithgedeckten Schmuckstücks im Juni 1980 hatte sie einen plattdeutschen Richtspruch verfasst. Eine Schautafel an der Deelbrügger Straße stellte die vorgeschichtlichen Stätten in der Klippenmoorsheide übersichtlich dar. In derselben Zeit gab es im Schaukasten an der Volksbank Informatives über die Lune im Wandel der Zeiten zu lesen. Kurz danach absolvierte der Lunekring seinen 110. Termin seit der Gründung: Die Mitglieder waren in Drostendamm zu Gast, um sich bei Kaffee, Kuchen sowie "Knipp" und "Beutelwurst" über Moorkolonisation informieren zu lassen. Dabei erfuhren sie, dass Häuser mit Schraubstöcken angehoben werden mussten, weil sie im Moor abgesackt waren (NZ, 10.7.80).

Dann gab es im Haus Köser eine Neuerung: Als Aufgang von der Diele zu den oberen Ausstellungsräumen wurde eine Treppe aus massivem Eichenholz eingebaut. Die Nordsee-Zeitung berichtete am 9. Oktober 1980 über die Geschichte dieser Stiege. Sie hatte schon als Turmtreppe in der Beverstedter Kirche gedient, die 1848 wegen Baufälligkeit abgebrochen werden musste. Im Beverstedter Meyerhof wohnte der Orgelbauer Röwer - in dessen Haus tat die Treppe 130 Jahre treue Dienste. Nachdem Haus und Treppe durch mehrere Hände gegangen waren, landeten beide beim Apotheker Reinhold Hogeback. Und der überließ dem Lunekring das historische Stück.

Ein Jahr später gab es am 13. Dezember 1981 in Lunestedt erstmalig unter maßgeblicher Beteiligung des Krings einen Weihnachtsmarkt. Im Februar berichtete Hermann Kück über die geplanten Aktivitäten des Lunekrings (26.2.82). Nistkästen sollten von Kindern gebaut werden, eine schon 1980 angelegte Hegebuschpflanzung (über der geschlossenen Mülldeponie vorm Heudamm) sollte gepflegt werden, mit mehreren Vereinen gab es zum ersten Mal eine großangelegte Müllbeseitigungsaktion. Nachdem im Vorjahr zu Pfingsten der alte Brauch, einen Maibaum aufzustellen, wiederbelebt worden war, sollte auch wieder anschließend ein plattdeutsches Theaterstück aufgeführt werden: "Moondagmorgen". Im April 82 hatten die Kringfreunde wieder ein Richtfest: Über dem Steinbackofen wurde rechtzeitig zum Tag der offenen Tür am Pfingstmontag (31. Mai) eine Fachwerkkonstruktion errichtet, so dass man nun bei Regen frischgebackenes Brot oder Butterkuchen im Trockenen essen konnte.
1983 wurden 2000 Bäume für den Hegewald im Reithorn auf der ehemaligen Mülldeponie gepflanzt, 1990 kamen 4000 Bäume hinzu. Die stillgelegte Deponie hinter dem Bardel wurde 1986 bepflanzt. Im Juli 1983 gab es Spiel und Spaß in den Ferien für Zuhausegebliebene, im August wurden über 300 Fotos aus Lunestedts Vergangenheit im Hause Köser gezeigt. Im März 1984 ließ Marion Köser auf ihrem Anwesen eine in Freschluneberg vom Verfall bedrohte Fachwerkscheune wieder aufbauen. Im Giebel wurde ein Brutkasten für Schleiereulen eingebaut und ein Teil der Scheune wurde als Garage ausgebaut. Zu Pfingsten gab es über die Jahre hin nicht nur Butterkuchen, sondern abwechselnd wurden Handwerke vorgestellt: Spinnen, Weben, Drechseln, Buttern, Holzschuhmachen und Schmieden. Auch musikalische Unterhaltung gab es regelmäßig.

Biber

Bibertafel

Zu Pfingsten 1984 wurde aus einer mehrhundertjährigen Eiche vor dem Hause Köser von einem Bildhauer ein mannshoher Biber gestaltet. Im Herbst stellte der Lunekring die Skulptur vor dem Parkplatz von Rathaus und Volksbank auf. Lunekringmitglied Hermann Kück ging in seiner plattdeutschen Ansprache auf die Entstehungsgeschichte der Skulptur ein und hob hervor, dass die Eiche weit über 100 Jahre Lunestedter Geschichte erlebt habe. Kringfreund Harald Rönnicke hob in einem selbstverfassten Gedicht hervor, dass der Biber hier gelebt habe, bis durch Kultivierung und Trockenlegung das gewachsene Ökosystem zerstört und damit dem Biber der Lebensraum genommen worden sei. Bürgermeister Karl-Heinz Ahrens und Samtgemeindebürgermeister Hermann Siebert dankten dem Lunekring für den gestifteten Biber. Fehler seien früher in der Entwässerung der Luneniederung gemacht worden. Heute würde der Naturschutzgedanke wieder mehr berücksichtigt.



Auf einer bronzenen Tafel am Fuße des Bibers ist zu lesen, dass es sich um das Wappentier von Lunestedt handelt und dass in Westerbeverstedt die "auf den westlichen Biberinseln Sitzenden" wohnen. Die Inschrift weist auf die Namensgebung für Westerbeverstedt hin. Der Name ist erstmals in einem Bericht über die Pilgerreise der blinden Thiadgardis aus dem Ort ans Grab des Bischofs Willehad in Bremen bekannt geworden. Sie war von dort sehend wieder zurückgekommen.


Zur 1125-Jahrfeier (September 1985) gab es einen zusammenfassenden Zeitungsartikel über das 250 Jahre alte Niedersachsenhaus von Marion Köser Zum Lesen hier klicken!.

Am 16. August 1986 gab es zum 10. Geburtstag des Lunekrings "Dans op de Deel - in Kladosch ut Omas Tied".


Rückblick up tein Johr Lunekring

Wo sind se bleben, de tein Johr
un wat is wor'n ut de lütje Schoor
de den Lunekring in't Leben reep?
Die Idee käm von Froo Köser her, ober de för er leep,
dat wör Marie. Marie de woll een jeder kenn,
de ok seggte, wat er op de Seele brenn.
Wat se sammelt har in er langet Leben
dat wull se ok gern wietergeben.
So hebbt wi seten so manche Stund
met jümmer mehr Tohörer in froher Rund.
Un as vergahn wär das erste Johr
stellten wi us de Öffentlichkeit vor.
De Lüd staunten, dat't in use Dorp ok sowat gifft.
De Lunekring wör von nun an een "Begriff".
Doch up use Lorbeern bleben wi nich stahn,
use Arbeit, de muß jo wietergahn.
Jo, wi fungen nu ers richtig an,
as nächstet käm de groode Sammlung dran.
Froo Köser hett jo eene groode Deel,
wat wi ok mitbröchten, nix wär er toveel.
Een Uthangkasten mußte her,
woll'n kund don, wat wi utstelln dern.
Denn kämen de Hügelgräber an de Reeg,
de to bekieken, makten wi veele Weg.
Eenen tweten Uthangkasten kunnten wi gewinnen,
dormit de Lüd de Hügelgräber kunnten finnen.
Böm un Strüker wär'n to planten,
de schulln de olen Schuttkuhlen beranken.
Neestkasten vör use Vogels wär'n to boon,
dat woll'n sogor de Schoolkinner dohn.
Von eenen Backoben drömten wi all lang',
aber wie schuln wi dat bloß anfang'n,
dor wär jo lange nix von warn,
wenn wi us Marie nich hat harn.
De kreeg dat fertig, de wuß jümmer Rat,
se kenn eenen Mann, de usen Plan sett um in de Tat.
Nu kunn't losgahn, man wär dat een Vergnögen,
an dat Backen woll'n wi Hand ankriegen.
So backten wi Brot un Botterkoken,
un all kämen se Probeern, ok de Öberkloken.
Een Backhus leg us noch in den Sinn,
darmit us Backoben stund dorin.
Ok disse Plan is us gelungen
weil wi jo all tohopestunnen.
Manchen Utflug hebbt wi gemensam makt,
de use Erinnerung holt noch lange waak.
Den Wiehnachtsmarkt nich to vergeeten,
den wi von Lunekring in't Leben reepen.
As denn dat fiefte Jubiläum wör,
stellten wi eene Chronik her.
Doch dormit leeten wi us nicht begnögen,
een Bildersammlung wör von Nöten.
De Lüd deer'n us de Bilder jo gern lehnen,
so kunnten wi dat ganze Dorp in Bilder vereenen.
De Utstellung wör von grodet Interesse,
ut Stadt un Land kämen use Gäste.
Use Biber, dat Wahrteeken von use Gemend'
holt Utschau op wieteret Geschehn.
Dieses Gedicht trug Marie Struppe zum 10. Kringgeburtstag vor.
(Die vollständige Bildersammlung gibt es leider nicht mehr.
Viele Bilder wurden an Interessierte abgegeben.)

Im Sommer 1987 gab der Lunekring das Buch "Nebenbi opschreben" heraus, in dem aus dem Nachlass von Marie Grab Geschichten, Verse und Gedichte über Land und Leute sowohl in Hoch- als auch in Plattdeutsch zu finden waren. Dieses Buch brachte ihr einen Eintrag im "Deutschen Literatur-Lexikon" des 20. Jahrhunderts (Verlag Saur, Zürich, Band 11) ein.

Über die Jahre hin tat der Lunekring immer auch etwas für Kinder. 1988 überbrachte er dem Elternverein in Bremen für leukämie- und tumorkranke Kinder 1000 Mark. Dann gab es ein Kinderfest mit Geschicklichkeitsspielen und ein Vogelfutterhaus für den Kindergarten. 1989 erhielt das SOS-Kinderdorf Worpswede 1000 DM.
Handwerker waren immer wieder im Haus Köser: Netzmacher, Nagelschmiede, Puppenmacher, Töpfer, Reetdachdecker. Auch Fotoschauen gab es.

Naturschutz in Lunestedt

von Hermann Kück und Wolfgang Brand, 14.8.2008

Naturschutz ist ein Wort, das nach den Kriegswirren und den Sorgen und den Bedürfnissen der Landbevölkerung nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zunächst keinen hohen Stellenwert hatte, denn es galt vorrangig, dafür zu sorgen, dass die Familie ernährt und das tägliche Brot erarbeitet werden konnte. Dazu gehörte, dass fast jede Familie kleine Flächen Land erwerben konnte oder zugeteilt bekam, um darauf Kartoffeln, Getreide, Rüben oder Gemüse anzubauen und auf dem Grünland Gras und Heu für das Vieh zu ernten bzw. das Vieh dort zu weiden. Da wurden Heideflächen umgebrochen, feuchte Flächen entwässert, Kleinbiotope gerodet und Grenzertragsböden bewirtschaftet.
Mit der Begradigung der Lune 1955 in Freschluneberg wurde das Problem der Überschwemmungen eingeschränkt und am Heudamm erträglich. Auch wenn anmoorige Heideflächen vernichtet wurden, so war die Kleinfelderwirtschaft der Natur andererseits von Nutzen, denn die natürlichen Grenzstreifen zwischen den kleinen Feldern boten dem heimischen Niederwild wie Rebhühnern, Fasanen und Hasen ideale Lebensräume, Schutz und Nahrungsangebote.
Dieses änderte sich seit dem Ende der 60er Jahre gründlich. Viele kleine Bewirtschaftungen wurden aufgegeben, da der Wirtschaftsaufschwung neue Arbeitsplätze und gesicherte Einkommen brachte und zahlreiche Neubaugebiete entstanden. Durch die Zusammenlegung der kleineren landwirtschaftlichen Flächen entstanden große Felder, die effektiver bewirtschaftet werden konnten. Dabei fielen leider viele Begrenzungsstreifen der Kleinfelder der Pflugschar zum Opfer. Außerdem glaubte man, auf das in Hecken nachwachsende Holz nicht mehr angewiesen zu sein, weil in den Häusern neuerdings mit Öl geheizt wurde, und so wurden zahlreiche Hecken aus diesem Grund kurzerhand gerodet.
Mit dem Bevölkerungswachstum in den Nachkriegsjahren und der wachsenden Einwohnerzahl entstanden für die Gemeinden Probleme mit der Abfallentsorgung, weil es noch kein zentrales Müllentsorgungskonzept gab. Und so entstanden in der Feldmark und in Sandgruben rund um Freschluneberg und Westerbeverstedt immer mehr Mülldeponien zur Entsorgung des Hausmülls.
Dieser negative Umwelteinfluss war in vielen Gemarkungsteilen zu finden. Dazu gehörten Müllkuhlen am Heudamm, im Reithorn, am Köpenweg, hinterm Bardel, hinter Woltmann sowie viele kleinere Müllablagerungen in der ganzen Gemarkung, durch die Ratten und Mäuse in großer Zahl angezogen wurden.
Naturschutz erfolgte bis dahin nur durch einige umweltbewusste Landwirte und die Bemühungen der örtlichen Jägerschaft in Form von kleinen Anpflanzungen in Außenbereichen und in der Hege des Niederwildes.
Erst seit der Gründung des Lunekrings 1976 kann man von dem Beginn einer aktiven und kontinuierlichen Naturschutz- und Umweltarbeit sprechen. Dieser in der Schulstraße im Hause Köser entstandene Kreis wollte sich nicht nur der Heimat- und Kulturpflege widmen, sondern hatte sich auch die Umweltpflege zum Ziel gesetzt. Der Bereich Natur- und Umweltschutz wurde vor allem von Hermann Kück vorangebracht. Diese Bemühungen und Aktivitäten wurden von den jeweiligen Gemeinderäten und den Bürgermeistern Karl-Heinz Ahrens, Claus Götjen, Linda Woltmann und Manfred Woltmann unterstützt und gefördert.
Wer heute mit offenen Augen durch unsere Gemeinde geht, stößt überall auf Hinweise für die inzwischen seit über 32 Jahren aktive Gruppe des Lunekrings, die sich jetzt FORUM NATUR LUNEKRING nennt.
Hermann Kück und Wolfgang Brand, 14.8.2008


Lunestedter Umwelttage

1980 wurde im Jugendrotkreuz Lunestedt ein Gedanke geboren, der inzwischen in vielen Orten Einzug gehalten hat, seitdem wird der Umwelttag durchgeführt.
Einige Jahre später übernahm der Lunekring die Organisation. Außer dem Jugendrotkreuz beteiligen sich nun auch die Jugendfeuerwehr, der Angelsportverein, die Gemeindeverwaltung, die Jägerschaft und viele Ratsherren.
Lunestedt will weiterhin Vorreiter für eine saubere Umwelt sein. Deshalb planten die Organisatoren 2005 den Jubiläums-Umwelttag. In den ersten Jahren lag das Hauptaugenmerk darauf, Siloplanen aus der Landschaft zu bergen, jetzt kommen umweltpädagogische Aspekte hinzu. Ein Teil der Teilnehmer pflanzt vom Beginn an Bäume. Für einige, vor allem jüngere Umweltfreunde, ist das Highlight die Fahrt mit Treckern und Anhängern zu Gebieten, in denen Unrat in der Landschaft zu finden ist. Er wird in Säcken und auf den Wagen gesammelt. Am Ende wird der Müll, den unbedachte Menschen einfach in die Gegend geworfen haben, in den großen Container am Schießstand Freschluneberg geworfen. Die Kosten für den Sammelbehälter trägt der Landkreis. Den Abschluss bildet ein Grillfest der Jugendfeuerwehr.
Oft besteht die Gelegenheit, mit dem "Forum Natur - Lunekring" Nistkästen zu bauen. Sie können in der häuslichen Umgebung der Erbauer angebracht werden.


Umwelttag Gruppenfoto
Zu Beginn der Aktion im Jubiläumsjahr 2005 wurden alle Teilnehmer auf einem Gruppenfoto festgehalten.

Lunekring gründete Ökologiekreis

Am 25. Januar 1989 erschien ein Artikel unter dieser Überschrift in der Nordsee-Zeitung. In gemütlicher Kaminrunde fasste die Jahresversammlung im Hause Köser "zukunftsorientierte Beschlüsse". Schüler ab 12 Jahren und Erwachsene bis ins Rentenalter wollten sich um aktive Naturschutzarbeit (Nistkastenbau, Pflanzaktionen, Zusammenhänge von Natur und Umwelt) kümmern. Hermann Kück übernahm die Leitung dieser Gruppe. Seine erste Öffentlichkeitsarbeit begann der neue Öko-Lunekring im März: Unter fachkundiger Anleitung wurden etwa 100 Nistkästen, deren Material von Erwachsenen vorbereitet war, durch Kinder zusammengenagelt. Gegen eine Spende konnten sie mit nach Hause genommen, dort aufgehängt und weiterhin beobachtet werden. Radtouren wurden veranstaltet, zu Pfingsten wurde ein Schaubiotop aufgebaut - dazu gab es es Naturpreisrätsel. Der Bau der A22 wurde schon im Frühjahr 1989 abgelehnt, weil sie "mitten durch die Lunestedter Feldmark gehen solle, für deren Erhaltung sich die Naturfeunde engagieren".
Ab 23. Oktober 2001 nennt sich der Öko-Lunekring "Forum Natur Lunekring".
Handarbeitskurse wurden für Interessierte angeboten: Occhi und Klöppeln (Spitzenherstellung), Spinnen, Hardanger (Durchbruchstickerei) und Weben.
Im Herbst 1989 begann der Ökolunekring, eine Benjes-Hecke am ehemaligen Autofriedhof am Heudamm einzurichten. "Das Prinzip der Benjeshecke besteht darin, Hecken nicht durch Neuanpflanzung, sondern durch Windanflug und durch Samen aus dem Kot rastender Vögel aufbauen zu lassen. Dazu wird Gehölzschnitt (Äste, Zweige, Reisig) durcheinander, als Haufen oder in Streifen, als Wall locker gestapelt oder besser einfach abgekippt, was wiederum dem Schutz der heranwachsenden Pflanzen dient. Die Vorteile einer solchen Anlage bestehen zum einen in ihren günstigen Herstellungskosten, da nicht Pflanzen, sondern "Saatgut" auf natürliche Weise bzw. autochthon eingebracht wird und Schnittholz oft als "Abfall" vorhanden ist. Darüber hinaus bietet das locker gelagerte Totholz unmittelbar Lebensraum für zahlreiche Vogelarten (v. a. Heckenbrüter), Kleinsäuger und Insekten." (aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Benjeshecke)
Der Landschaftsgärtner, Naturfotograf und Schriftsteller Hermann Benjes kam im März 1990 auf Einladung des Öko-Lunekrings nach Lunestedt, um seine Vision vorzustellen. "Heckenerfinder Benjes begeistert Lunestedter für seine Idee", stand am 30. März 1990 auf der NZ-Titelseite. Weitere Benjes-Hecken entstanden in den Folgejahren am Reithornsberg und am Weg nach Düring.
Immer wieder wurden auch in der Lunestedter Flur an verschiedenen Stellen Bäume und Sträucher gepflanzt. 13 Feldgehölze wurden angelegt. Sie sind als dreieckige Flächen an Wegekreuzungen angelegt. So haben die Bauern die vollen Wegbreiten und akzeptieren in einer Ecke ihres Feldes die Gehölze.
Sie dienen vor allem Fasanen, Rebhühnern und Hasen als Unterstand, im Winter halten sich aber auch Rehe in diesem Windschatten auf. Die Bäume dienen der Vernetzung von Landschaftsteilen. Dieser Modellversuch hat inzwischen viele Naturschützer und Jäger nach Lunestedt zum Anschauungsunterricht gelockt. Nun sind die Bäume groß geworden, deshalb wurden Schlehen, Heckenrosen, Vogelbeerbäume für die untere Etage nachgepflanzt - aber auch Obstbäume (Äpfel und Birnen).

Stare contra E 605

so titelte am 22. Februar 1990 die Nordsee-Zeitung. Hermann Kück erläuterte, dass mit mehreren Nistkästenanlagen, die in der Lunestedter Feldmark aufgestellt wurden, Stare animiert werden sollten, sich hier anzusiedeln. Sie seien die natürlichen Feinde der gefräßigen Larven der Großen Wiesenschnake, die Graspflanzen anfressen, so dass schlimmstenfalls ganze Wiesen absterben. Wenn die Stare die Larven fressen, bräuchten keine Pestizide mehr von den Landwirten eingesetzt zu werden.


Umwelterziehung im Schulgarten

hieß die nächste Aktion des Ökolunekrings. In Zusammenarbeit mit der Lehrerin Gudrun Plesse und der zweiten Klasse wurde im April 1991 ein Schulgarten angelegt (NZ 25.4.91), der Unterstützung vom Schulträger, vom WWF (World Wide Fun for Nature) und der AOK erfuhr. Viele Lunestedter Bürger halfen mit. Nachdem im Sommer ein Schulteich angelegt wurde, bepflanzten im November die Naturschützer des "Krings" auch die Ränder. (Diese Anlage war leider nicht erfolgreich, weil sie zu pflegeaufwändig war. Der Garten und der Teich mussten einem Schulerweiterungsbau weichen.)

Schulteich
Einrichtung des Schulteiches im Sommer 1991

Immer wieder widmete sich der Ökolunekring auch gemeinsamen Erlebnissen. Im September 1992 etwa ging es zu einer Schlauchboottour auf der Oste von Godenstedt bis Rockstedt.

Im Dezember 1992 (NZ vom 10.12.92) machte die Gruppe den ersten Schritt zum Bau eines Naturlehrpfades. Ein Informationspavillon entstand am Rande des Köserschen Grundstücks, und von der Lindenstraße bis zur Brake wurden entlang der Straße Sandfallen Info-Tafeln aufgestellt, Rückzugsräume für Tiere geschaffen, Feldgehölze und schließlich im Rahmen einer Lehrerfortbildung auch eine Benjes-Hecke angelegt. Die Einweihung fand Pfingsten 1993 statt.

Arche des Lunekrings archetafel
Am Ende des Naturlehrpfades wurde im Juni 2000 auch noch die Arche gebaut. Sie bietet Bienenvölkern und verschiedenen Vögeln (etwa Storch, Star, Schleiereule, Meisen) eine Behausung. Und gleich daneben steht auch eine Starenkastenanlage, die hilft das Gift E 605 zu vermeiden.

Die Zahl der Mitglieder macht Sorgen

war ein Artikel in der Nordsee-Zeitung am 31.1.1994 überschrieben, der erste düstere Wolken am Öko-Kring-Himmel aufziehen ließ. "Der seit 1976 aktive Heimatverein hat mit vielen Aktivitäten, Anregungen und dem Aufbau der Heimatstube im Hause Köser in Lunestedt einen festen Platz im Vereinsgeschehen und im Jahreskalender der Gemeinde", hieß es da. Aber dort stand auch: "Sorgen bereiteten jedoch seit Jahren die Mitgliederzahlen dieser Interessengemeinschaft in Sachen Heimatpflege und Umweltschutz, so daß jetzt beschlossen wurde, alle Aktiven unter dem Namen Öko-Lunekring zusammenzuführen und unter der bewährten Regie von Marion Köser und Hermann Kück Tradition und zukunftsorientierte Umweltaktivitäten fortzusetzen."

Im Sommer 1995 (NZ vom 22.8.95) gab es wieder eine Neuigkeit: in der renovierten Wassermühle von Deelbrügge wurde ein Diorama eingerichtet. Darin wurde die Artenvielfalt im Lebensraum Luneniederung präsentiert. "Grünfink, Nachtigall, Zaunkönig, Fitis, Kiebitz und Neuntöter oder Storch, Rohrdommel, Waldschnepfe, Bläßhuhn und Fuchs sind nur einige Tiere, die in ihrer natürlichen Umgebung mittels zweier Schaubilder ausgestellt sind. In einer der drei Vitrinen erschließen sich die Geheimnisse der heimischen Amphibien auf einen Blick", heißt es in dem Zeitungsartikel.

Eröffnung des Otterbiotops

Am 31. Oktober 2004 wurde das Otterbiotop in der früheren Teichkläranlage Lunestedts eröffnet. Darüber berichtete die NZ am 1. November. Genaueres steht auf der Internetseite Bitte hier klicken!

Im Jahre 2005 schaffte das Forum Natur Lunekring ein Infomobil für die Öffentlichkeitsarbeit an, ab Februar 2006 nahmen seine Mitglieder an der Suche nach Otterspuren im Rahmen des Projektes ISOS der Aktion Fischotterschutz teil - dabei wurden im Dezember 2007 Otterspuren an der Lune und am Dohrener Bacheinlauf entdeckt.

Im Frühjahr 2006 bauten die aktiven Naturschützer die ehemalige Trafo-Station in der Langen Straße mit Nistmöglichkeiten für Schleiereulen und Fledermäuse um; am Otterbiotop wurden 8 Steinkauz-Niströhren aufgehängt.

Marion Köser ist nach Schlaganfall verstorben

musste schon am 14. Mai 2005 die Nordsee-Zeitung berichten. Vieles wurde jetzt anders: Bitte hier klicken!
Das Haus Köser fiel an die "Marion-Köser-Stiftung", die als Zweck verzeichnete: Förderung der Wissenschaft und der Denkmalpflege. Eine weitere Nutzung des Hauses durch den Öko-Lunekring stellte sich als nicht mehr möglich heraus. Und am Ende musste die Sammlung aus dem Haus entfernt werden. Unter dem Dach des Heimatvereins der Samtgemeinde Beverstedt, den auch Marion Köser mit gegründet hatte, reifte der Plan, ein neues Haus für die Sammlung Köser zu bauen. Im Jahre 2008 konnte dieses Vorhaben verwirklicht werden. Zur Geschichte des Dorphuuses - hier klicken!